Das Bedürfnis nach Bindung und Autonomie

Alle Eltern versuchen ihren Kindern Ihr Bestes zu geben - wenn es den Eltern möglich gewesen wäre, anders zu agieren, hätten sie es getan.

Kinder lernen von und indentifizieren sich mit Ihren Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen. Kinder haben ein Bedürfnis nach Bindung und Nähe und sind abhängig von ihren Eltern. Es ist wichtig für sie, dass es den Eltern gut geht - nur dann ist auch ihr Überleben gesichert. Kommen die Eltern selbst aus einer traumatisierten  oder verwirrten Familie, geben sie oft unbewusst ihre Überlebens- oder Bewältigungsstrategien an ihre Kinder weiter.

Die Eltern sind dann nicht wirklich anwesend, haben unbewusste oder bewusste Ängste und bestimmte Glaubenssätze, Verhaltensmuster oder Denkweisen gespeichert. Das Kind versucht dann unbewusst dem Elternteil zu helfen, indem es versucht, ihm das zu ersetzen, was ihm fehlt oder das zu erfüllen, was die Eltern erwarten.  Damit es die Liebe der Eltern bekommt und sein Überleben gesichert ist, begibt es sich in den inneren Raum der Eltern. . . . weiterlesen . .

Wie entsteht eine symbiotische Beziehung?

Hat das Kind aber nun gelernt, sich in den inneren Räumen anderer Personen, die für sein Überleben wichtig sind, aufzuhalten, verliert es den Kontakt zu seinem Selbst und übernimmt unbewusst die "positiven" und "negativen" Verhaltensweisen, Denkmuster, Ängste und manchmal auch Krankheiten der Person, in deren Raum es sich aufgehalten hat. Die Auswirkungen können sich in wiederkehrenden inneren und äußeren Konflikten sowohl beim Kind, als auch später beim Erwachsenen zeigen.

 

Da eine Symbiose von der Abhängigkeit der Beteiligten lebt, gibt es ein Abgrenzungsverbot. Die Beteiligten versuchen gar nicht erst, für sich selbst zu sorgen . . .  weiterlesen . . . .

Das Freie Selbst

Das eigene Freie Selbst ist der Teil des Menschen, der 

  • seinen Wert in sich hat
  • frei und unabhängig ist
  • sein Potenzial entwickelt
  • es nicht braucht, gebraucht zu werden
  • seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse spürt und danach handelt
  • sich selbst treu ist

Das Freie Selbst ist die ganz persönliche Lebensenergie, die sich entfalten möchte und die wir mitbekommen haben, als wir auf diese Welt kamen.

Dieses Freie Selbst braucht einen "inneren" Raum, in dem es sich entfalten kann - nur dann kann die Person sie Selbst werden und ihre Authentizität entwickeln. Um den inneren Raum zu wahren, braucht der Mensch eine Grenze nach aussen, damit er unterscheiden kann, was er ist und was nicht.

 

Ebenbürtige Beziehungen leben von dem Reiz der Andersartigkeit. Sind wir authentisch, werden wir anziehend. Sind wir in unserem inneren Raum wieder mit unserem Freien Selbst verbunden, holen wir uns damit unsere abgespaltene Lebensenergie und Freiheit zurück und werden genau dadurch attraktiv für die anderen.

Praxis für energetische Psychologie

Jessika Vogeler

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Selbstannahme mit Klopfakupressur

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